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Die Kapelle im Perisutti Pflegezentrum Eibiswald ist ein wahres Juwel – ein Ort der Stille, des Gebets und der Begegnung. Umso mehr freuen wir uns, dass nach langer Zeit wieder Orgelmusik in diesem besonderen Raum erklingt. Dieses Geschenk für unsere Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Eibiswalder Bevölkerung ist einer engagierten Privatinitiative zu verdanken.


Die Orgel kehrt endlich wieder zurück in die Kapelle des Perisutti Pflegezentrum Eibiswald


Als offenes Haus mit sozialer Fachkompetenz und langer Tradition, bereits seit 1882 wird hier Menschlichkeit gelebt, war es uns ein großes Anliegen, der Kapelle wieder jenen Stellenwert zu geben, den sie verdient. Beim feierlichen Einweihungsgottesdienst war die Kapelle bis auf den letzten Platz gefüllt. Vikar Hubert Schröcker segnete gemeinsam mit Kaplan Antony Gabriel aus Indien jene Orgel, die künftig unsere Andachten und Feiern musikalisch begleiten wird. Besonders gefreut hat uns der Besuch von Pflegeverbands-Vorstandsmitglied Bgm. Johann Posch (Groß St. Florian), 1. Vizebürgermeister Werner Zuschnegg (Marktgemeinde Eibiswald) sowie Landespolizeidirektor Gerald Ortner – selbst passionierter Organist und Eibiswalder – der das neue Instrument bei seiner Premiere mit großem musikalischem Feingefühl erklingen ließ.

Die neue Orgel fügt sich harmonisch in das helle Erscheinungsbild der Kapelle ein. Ihre Klänge sollen künftig Freude schenken, berühren und diesen Raum mit Leben erfüllen. Für uns war es ein feierlicher Moment, als sie erstmals öffentlich gespielt wurde. Mit großer Freude und Dankbarkeit blicken Oberst i. R. Friedrich Mulzet und Renate Mörth auf das gemeinsam initiierte Projekt zurück. Dank der Unterstützung von Pflegedirektorin Hermine Fürli und Orgelbaumeister Drago Lukman aus Leibnitz konnte die Idee Wirklichkeit werden.

Die Vorgeschichte: Die Nutzung der Kapelle war in den letzten Jahren, bedingt durch Umbauten, strukturelle Veränderungen und die Pandemie, nur eingeschränkt möglich. Auch das alte Harmonium war nicht mehr bespielbar. Eine Reparatur war nicht sinnvoll, weshalb wir die Anschaffung eines Ersatzinstruments beschlossen. In Deutschland fanden wir eine kleine, gebrauchte Heimorgel, die zerlegt angeliefert, von Drago Lukman wieder aufgebaut und spielfertig gemacht wurde. Die Gesamtkosten von 6.200,- Euro wurden ausschließlich durch Spenden finanziert.

Ein herzliches Dankeschön gilt der Diözese Graz-Seckau, der Marktgemeinde Eibiswald, Bürgermeister LAbg. Andreas Thürschweller, den Vorstandsmitgliedern des Pflegeverbands Deutschlandsberg sowie zahlreichen privaten Unterstützerinnen und Unterstützern. Sie alle haben mitgeholfen, dieses Projekt zu verwirklichen.

Renate Mörth, ehrenamtliche Hospizbegleiterin, und Friedrich Mulzet sind unserem Haus eng verbunden und sehen in der neuen Orgel einen weiteren wertvollen Beitrag zur Geschichte des Pflegezentrums. Die Kapelle soll wieder stärker für unsere Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Allgemeinheit zugänglich sein – als Raum der Besinnung und des Miteinanders. Vikar Hubert Schröcker versprach bei der Segnung, künftig wieder öfter Gottesdienste in der Kapelle zu feiern. Bereits fix ist: Jeden dritten Donnerstag im Monat findet um 18 Uhr eine Heilige Messe statt.

Ursprünglicher Text (MeinBezirk.at) und Foto: Josef Fürbass